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KUNDE │eFeF

Leistung
Magazin-Entwicklung│Text
Kooperation mit Florian Grove

Konzept und Design
BANK™ / Graphic Design Today
Illustration: Célestin Krier

Arbeiten
Magazin, 132 Seiten│
Interviews│Reportagen│
Artikel│Portraits│News Wall

MAGAZIN │ Perspektiven Globalen Lernens

Der Auftrag: Entwicklung eines Magazins für den
entwicklungspolitischen Freiwilligendienst, das
a) ein Fortbildungswochenende dokumentiert und
b) das gesamte thematische Spektrum der Organisation abbildet.

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AUSWAHL

Inhalt│Der Roma Tamás kämpft gegen die Abschiebung│
Warum dürfen Flüchtlinge nicht fliegen?

INTERVIEW │Postwachstum
INTERVIEW │Upcycling
Die UpFallWirtschaft

Täglich schmeißen wir alles Mögliche in die Tonne und nennen es Müll. Dabei vergessen wir, dass es in erster Linie Wertstoffe sind, die wir wegwerfen. Wertstoffe, die – so wie sie sind – direkt weiterverarbeitet werden können. Genau hier setzt die Idee des Upcycling an: beim direkten Wiedernutzbarmachen der Ressourcen. Pia Kohbrok, Bildungsreferentin und ehemalige efef-Teilnehmerin, gibt ein gedankliches Upgrade zu unserem Umgang mit dem UpFall.

UPSEHBARKEIT
„Wer vermeintlichen Müll als Wertstofflager zu betrachten lernt, gewinnt, spart und erschließt eigene Ressourcen. Es geht darum, die Neuproduktion von Rohmaterial zu verringern, indem man aus bereits vorhandenen Materialien etwas Neues macht. Der Unterschied zum klassischen Recycling besteht also vor allem darin, das Bestehende direkt weiterzuverarbeiten und längerfristig zu nutzen — ohne aufwendiges Trennen, Einschmelzen und Neuproduzieren.“

UPWÄRTS-TRENDS
„Upcycling ist bereits ein Trend. Sollte aber nicht zum Selbstzweck werden: Portemonnaies aus Tetrapacks, Gürtel aus Fahrradschläuchen, Sandalen aus Autoreifen — das ist schon beinahe alles kommerzialisiert. Retrosachen sind eben in. Dass dafür mittlerweile keine alte Dinge mehr verwendet, sondern neue kaputtgemacht werden, ist eine Tendenz, der wir entgegenwirken sollten.“

UPART
„Upcycling ist ein kreativer Prozess. Einmal auf den Trichter gekommen, findet man Ideen überall. Alle Dinge können in einem neuen Licht erscheinen: Kann ich aus der Gabel nicht noch Schmuck machen? Aus alten Büchern einen Stuhl, aus Paletten ein Sofa? Außerdem denkt man darüber nach, was man wirklich braucht. Aber man denkt es vom eigenen Bedarf her, nicht vom kommerziellen Angebot. In diesem Sinne ist Upcycling eben auch nicht nur Kunst. Denn es ist immer zweckgebunden und auf einen konkreten Nutzen gerichtet. Oder sagen wir, es ist die Kunst, zu fragen: Wofür ist das noch gut?“

UPGUCKEN
„Wir alle betreiben Upcycling, machen Flaschen zu Kerzenständern oder Marmeladengläser zu Stiftbehältern. Je mehr und je kreativer wir es anwenden, desto mehr verbreiten sich diese Ideen. Ungewöhnliche Dinge fallen immer sofort auf. Und man erkennt sofort, woraus sie gemacht sind. So erkennt man auch neue Ressourcen im eigenen ‚Wertstofflager‘. Der nächste alte Fahrradschlauch wird dann ganz schnell zum neuen Gürtel. Abgucken, selbermachen, weiterverbreiten.“

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